Molekulare und zelluläre Wechselwirkungen von Mammakarzinomzellen mit dem Microenvironment des Knochenmarks
T Kaiser, G Klein, E Solomayer, D Wallwiener, T Fehm · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Beim Mammakarzinom ist das Skelettsystem das häufigste Ziel einer hämatogenen Fernmetastasierung. Im Knochenmark können aus einzelnen disseminierten Tumorzellen sich Metastasen osteolytischer Natur entwickeln, wobei Läsionen mit einer osteoblastischen Komponente ebenfalls zu beobachten sind. Unterstützt wird dieser Entwicklungsprozess durch ein spezifisches Microenvironment innerhalb des Knochenmarks, dessen essentielle zelluläre Bestandteile die Osteoblasten, Osteoklasten und Stromazellen sowie deren sezernierte extrazelluläre Matrix sind. Der molekulare „Crosstalk“ der Mammakarzinomzellen mit de…