Intrauterine Cardioversion bei Feten mit Re-Entry-Tachykardie und sekundärem Hydrops fetalis
G Fries, S Jacob, R Bald, T Mütze, H Groneck, K Ertan · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2009 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Eine Re-Entry-Tachykardie kann sekundär zu einem Hydrops fetalis führen. Diese Feten sind vital gefährdet, wenn die Re-Entry-Tachykardie nicht sofort in einen Sinusrhythmus überführt wird. Eine Aufsättigung der Mutter mit Digitalis und auch Flecainid führt aber gerade bei diesen hydropischen Feten erst verzögert zu einer Unterbrechung der Tachykardie. Mittels Adenosininjektion in die Nabelschnur konnten wir eine sofortige Konversion in einen Sinusrhythmus erreichen. Patienten und Methode: Bisher wurden 3 Patientinnen jeweils mit schwer hydropischen Feten aufgrund einer Re-Entry-Tachykardie bei u…