Gerinnungsphysiologie
Ingrid Pabinger · Phlebologie · 2026 · Heft 02 · S. 65-68
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Blutgerinnung ist ein Prozess zur Verhinderung übermäßiger Blutverluste nach Gefäßverletzungen. Die Thrombozyten heften sich an das Subendothel und bilden einen primären Thrombozytenpfropf (primäre Hämostase). Durch Gewebsthromboplastin wird Faktor (F) VII aktiviert, durch Bildung der extrinsischen und intrinsischen Tenase wird FX aktiviert, und durch die Prothrombinase wird Prothrombin zu Thrombin aktiviert, welches Fibringen in Fibrin umwandelt. Fibrin bildet das stabilisierende Netz (sekundäre Hämostase). Inhibitorische Mechanismen hemmen und begrenzen die Blutgerinnung. Die Fibrinolyse führt zu einer Auf…