Das komplexe regionale Schmerz-syndrom (CRPS) in Abgrenzung psychogener Störungen
Wehking, E. · Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2007 · Heft 3 · S. 16 bis 19
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das CRPS stellt während der letzten Jahre nach der Neufassung der Konzeption dystropher Störungen der Extremitäten zunehmende Anforderungen in der medizinischen Behandlung und Begutachtung in allen Versicherungssparten. Es herrscht Konsens, dass das Syndrom auch durch minderschwere Traumatisierungen ausgelöst werden kann. Für die gutachtliche Bewertung entscheidend ist zunächst die Führung des Vollbeweises, wonach tatsächliche dystrophe Störungen an den betroffenen Extremitäten vorliegen. Eine Komorbidität mit begleitenden psychischen Störungen ist bei den betroffenen Patienten häufig. Bei einer nicht geringer P…