Hintergrund: Rehabilitation und Plastizität
Christoph Globas, Joachim Cerny, Andreas R Luft · neuroreha · 2009 · Heft 01 · S. 10-18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das menschliche Gehirn ist in erstaunlichem Maße in der Lage, sich weiterzuentwickeln und äußeren Einflüssen anzupassen. Diese Fähigkeit der Umgestaltung von Nervenzellverbünden bezeichnet man als neuronale Plastizität. Diese Prozesse sind für die Rehabilitation nach Hirnschädigung sehr bedeutend, z. B. im Rahmen eines Schlaganfalls. Ziel ist es, über das Verständnis der neuronalen Plastizität und deren zugrunde liegenden molekularen und elektrophysiologischen Mechanismen durch Entwicklung darauf basierender Trainingsprogramme und supportiver Maßnahmen den Rehabilitationserfolg entscheidend zu ve…