Präklinische Thrombolyse als Ultima Ratio bei kardiopulmonaler Reanimation
B. Kienast, H. Riepenhof, F. Stachow · Der Notarzt · 2007 · Heft 01 · S. 18-20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein Herz-Kreislauf-Stillstand bei fulminanter Lungenembolie oder Herzinfarkt geht häufig mit einer infausten Prognose einher. Im Rahmen der präklinischen kardiopulmonalen Reanimation (CPR) steht heute die Thrombolyse zur Verfügung. Diese kann sowohl den Verschluss der arteriellen Strombahn beseitigen als auch die zerebrale Durchblutung verbessern. Wie im Tierversuch nachgewiesen, werden die Bildung von Mikrothromben verhindert und Perfusionsstörungen reduziert. Beim Einsatz eines Thrombolytikums besteht ein erhebliches Blutungsrisiko insbesondere für intrazerebrale Blutungen. Bisher wurde die Thr…