CareLit Fachartikel

Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) bei erwachsenen Drogenabhängigen

Susanne König, Norbert Wodarz, Willi Unglaub, Monika Johann · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft S 1 · S. S71-S72

Dokument
971248
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Susanne König, Norbert Wodarz, Willi Unglaub, Monika Johann
Ausgabe
Heft S 1 / 2007
Jahrgang 34
Seiten
S71-S72
Erschienen: 2007-01-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung ANLIEGEN Substanzabhängige leiden zu 30 - 50 % an ADHS. METHODEN Die Bedeutung von ADHS für den Suchtverlauf wurde bei 50 Opiatabhängigen untersucht. ERGEBNISSE 35 % wiesen ADHS in der Kindheit auf, 19 % litten persistent daran. Im Vergleich zu nicht Erkrankten waren ADHS-Patienten bei regelmäßigem Konsum jünger, wiesen geringere IQs auf, litten an spezifischen Persönlichkeitsstörungen und wurden öfter gerichtlich verurteilt. SCHLUSSFOLGERUNGEN ADHS kann sich negativ auf Beginn und Verlauf einer Opiatabhängigkeit auswirken und sollte frühzeitig diagnostiziert bzw. therapiert werden.

Schlagworte

ADHS Drogenabhängigkeit Opiatabhängigkeit Persönlichkeitsstörungen ADHD drug addiction opiate addiction personality disorders Psychiatrische Praxis