Management einer Hochrisikoschwangerschaft bei Z.n. technischem Mitral- und Aortenklappensersatz
H Schinzel, C Interthal, E Rolfes, S von Bardeleben, D Peetz, D Macciella · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei Schwangerschaften mit künstlicher Herzklappe besteht die Gefahr von Klappenthrombosierung und Thromboembolien. Coumarine sind in der 6.–12. Schwangerschaftwoche (SSW) und peripartal absolut kontraindiziert. Unfraktionierte (UFH) oder niedermolekulare Heparine (LMWH) sind Alternativen, wobei die LMWH eine Reihe von Vorteilen besitzen (Bioverfügbarkeit nach s.c.-Gabe >90% vs. 10–30% bei UFH). Methode: 26-jährigen Patientin mit technischer Aorten- und Mitralklappe wurde während der Schwangerschaft mit Enoxaparin subkutan antikoaguliert. Gemonitord wurden anti-Xa-Spitzenspiegel, Hämolyseparameter un…