Der Nachweis von isolierten Tumorzellen in Knochenmark und Blut von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom - Standardisierte Methodik und klinische Relevanz
W. Janni, T. Fehm, B. Rack, V. Müller, E. Solomayer, C. Schindlbeck, J. Jückstock, K. Pantel, D. Wallwiener, K. Friese · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2007 · Heft 02 · S. 92-98
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz wesentlicher Fortschritte in der systemischen Therapie des Mammkarzinoms und deutlicher Prognoseverbesserung sind Rezidive nach oft langer Latenzzeit für diese Erkrankung charakteristisch. Ausgangspunkt für eine Fernmetastasierung sind der Regel isolierte Tumorzellen, die bereits früh im Verlauf der Erkrankung hämatogen disseminieren. Der Nachweis dieser minimalen Tumorresiduen (minimal residual disease, MRD) ist mit konventionellen bildgebenden Verfahren nicht möglich. Der immunzytochemische Nachweis isolierter Tumorzellen im Knochenmark ist die am besten validierte Methode, um Tumorresidu…