Die Etablierung der In-vitro-Maturation als neue Variante der assistierten Reproduktion - Erfahrungen der Lübecker Arbeitsgruppe
S. von Otte, G. Griesinger, A. Schultze-Mosgau, C. Härtel, S. Al Hasani, B. Schöpper, K. Diedrich · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 09 · S. 1009-1017
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG: Die Entwicklung neuer Methoden der Follikelaspiration in Kombination mit innovativen Techniken zur In-vitro-Kultur unreifer Oozyten (In-vitro-Maturation, IVM) eröffnet die interessante Perspektive der Gewinnung multipler Eizellen zur assistierten Reproduktion unter Verzicht auf eine hochdosierte Hormonbehandlung und damit vollständiger Vermeidung des Risikos eines ovariellen Überstimulationssyndroms. Das Ziel der IVM ist die Reifung von Eizellen vom Germinalvesikelstadium zur Metaphase der zweiten meiotischen Reifungsteilung in vitro unter Verzicht auf eine hochdosierte Gonadotropi…