Erektile Dysfunktion und Diabetes. Hat der Patient „noch“ Gesprächsbedarf? Daten aus dem Programm „Globalbetrachtung Diabetes -GloDi™“
M Jecht, RA Bierwirth, M Brosz, K Gehrmann, W Gerressen, JC Geller, M Reuter · Diabetologie und Stoffwechsel · 2007 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an Diabetes mellitus (DM) mit steigender Tendenz. Bei Männern ist die Erektile Dysfunktion (ED) eine der häufigsten Folgeschäden des Diabetes. So haben diese Patienten nicht nur häufiger Erektionsstörungen im Vergleich zu Nichtdiabetikern, auch erste Anzeichen zeigen sich bei ihnen tendenziell in jüngerem Lebensalter. Die Wahrscheinlichkeit einer ED steigt bei DM mit der Krankheitsdauer, dem Alter und dem Ausmaß der Folgeschäden. Nach wie vor ist es sehr wahrscheinlich, dass Männer mit ED große Hemmschwellen haben, mit ihrem Arzt darüber zu sprec…