Mekoniumperitonitis – Pränataler Ultraschallbefund und postnatales Outcome
N Saleh, A Geipel, U Gembruch, A Heep, H Bachour, H Birkholt, P Bartmann, A Müller · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Mekoniumperitonitis (MP) ist eine sterile chemische Peritonitis, die aus einer intrauterinen Perforation des Dünndarms resultiert und mit Austritt von Mekonium in die freie Bauchhöhle einhergeht. Sie tritt mit einer Inzidenz von 1:35000 Lebendgeborenen auf. Pränatal und postnatal ist der Nachweis von intraabdominalen Verkalkungen, Aszites, Polyhydramnion und Darmobstruktion/Darmdilatation sowie Echogenitätserhöhung typisch für dieses Krankheitsbild. Methoden: Wir analysierten retrospektiv für den Zeitraum 1998–2006 alle an der Universitätsklinik Bonn vorgestellten und geborenen Patienten, bei den…