Therapie der Autoimmunhämolyse vom Wärmetyp (wAIHA)
Nina Cooper · Transfusionsmedizin · 2026 · Heft 02 · S. 96-102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) ist eine erworbene hämolytische Erkrankung, die durch autoantikörpervermittelte vorzeitige Zerstörung von Erythrozyten gekennzeichnet ist, mit oder ohne Beteiligung des Komplementsystems. Die Inzidenz beträgt etwa 1–3 Fälle pro 100.000 Personen pro Jahr 1, 2. Die autoimmunhämolytische Anämie vom Wärmetyp (wAIHA) ist mit 60-70% die häufigste AIHA-Form im Erwachsenenalter und wird primär durch IgG-Autoantikörper vermittelt, die eine Fc-Rezeptor-vermittelte extravaskuläre Hämolyse im mononukleär-phagozytären System, vor allem in der Milz und teilweise in der Le…