Depression als Risikofaktor für Demenzen
Arnim Quante · PSYCH up2date · 2026 · Heft 03 · S. 187-188
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Depressionen werden zunehmend als ein modifizierbarer Risikofaktor angesehen, die das Demenzrisiko deutlich erhöhen können. Frühere Studien haben zwar den Zusammenhang zwischen Depression und einem erhöhten Risiko für Demenz im Allgemeinen bestätigt, jedoch blieb unklar, ob Depressionen ein stärkeres Risiko für bestimmte Demenz-Subtypen, insbesondere die Alzheimer-Krankheit (AD) und die vaskuläre Demenz (VD), darstellen. Auch die genauen zeitlichen Muster – ob die Depression ein Risikofaktor ist oder eher ein frühes Prodromalsymptom – waren Gegenstand unterschiedlicher Debatten in der Literatur.