Aromatasehemmer bei Brustkrebs: Therapieadhärenz durch patientenbezogene Interventionen
Magdalena Anna Geretto · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2026 · Heft 04 · S. 310-311
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, wobei über 80% der Tumoren östrogenrezeptorpositiv sind. Dabei stellt die endokrine Therapie die Standardbehandlung dar. Sie wird über mindestens 5 Jahre eingesetzt, um Metastasen, lokoregionäre Rezidive und kontralaterale Tumoren zu verhindern. In den letzten Jahren kommen im klinischen Alltag zunehmend Aromatasehemmer zum Einsatz. Bei einem klaren therapeutischen Nutzen weisen sie eine insgesamt gute Verträglichkeit auf. Dennoch sind sie mit unerwünschten Ereignissen wie Gelenkschmerzen und Osteoporose assoziiert, die zu einer verminderten Therapieadhäre…