Physiologische und pharmakologische Besonderheiten von Frauen
Johanna Wohlfart, Vivienne Theobald, Dania Fischer · Diabetes aktuell · 2026 · Heft 03 · S. 124-135
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungIn der Medizin wurden jahrzehntelang männliche Körper als Referenz herangezogen – in Forschung, klinischen Studien und Praxis – und Frauen galten nur als „abweichende Norm“. Das Geschlecht ist jedoch ein bedeutsamer biologischer und sozialer Faktor, der sich auf nahezu alle Aspekte der Gesundheit auswirkt, wie Krankheitsentstehung, Symptomatik und Arzneimittelwirkung. Die geschlechtsspezifische Medizin hat sich zum Ziel gesetzt, diese Unterschiede systematisch zu erfassen und in Diagnostik, Therapie und Prävention zu integrieren.