Kongenitale anorektale H-Fisteln: Zwei Fallberichte
T. Meyer, B. Höcht · Klinische Pädiatrie · 2009 · Heft 01 · S. 38-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kongenitale H-Fisteln zwischen dem Anorektum und dem Urogenitaltrakt ohne das gleichzeitige Vorliegen einer Analatresie stellen eine sehr seltene Entität im Spektrum anorektaler Malformationen dar. Wir berichten über zwei weibliche Säuglinge mit einer kongenitalen Fistel zwischen der linken Labie/Vulva und dem Anus (=H-Typ Fistel). Nach initialer Therapie des lokalen Infektes erfolgte in beiden Fällen eine Fistelresektion und die anschließende Weichteilrekonstruktion mittels einer anterioren sagittalen Anorektovaginoplastie (ASARVP). Bisher zeigte sich in beiden Fällen kein Hinweis für ein Fistel…