Medikamentöse Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern – Theorie und Praxis
KG Häusler, M Konieczny, A Villringer · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Bei Vorhofflimmern ist die wesentlich höhere Effizienz einer Schlaganfallprävention mittels oraler Antikoagulation (OA) gegenüber einer Thrombozytenaggregationshemmung (TAH) unbestritten [1]. Aufgrund der individuellen Dosierung und der Nebenwirkungen unterliegt die Praktikabilität der OA im klinischen Alltag Limitationen, die anhand der Studie verdeutlicht werden. Methodik: Retrospektiv wurden 313 konsekutive Schlaganfallpatienten (SP) mit zerebraler Ischämie eingeschlossen, die im Jahr 2003 im Campus Mitte der Charité stationär behandelt wurden. Im März 2006 wurde telefonisch bei 81% der SP mit…