Kein neuroprotektiver Effekt von Erythopoietin im Kaninchenmodell der Escherichia-coli-Meningitis
A Spreer, M Hanssen, J Gerber, R Nau · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Trotz effektiver antibiotischer Therapie ist die Letalität der akuten bakteriellen Meningitis weiterhin sehr hoch. Überlebende leiden unter einer hohen Rate neurologischer und neuropsychologischer Folgeschäden. Auf der Suche nach neuroprotektiven Therapiestrategien untersuchten wir, ob das körpereigene Hormon Erythropoietin (EPO) in der Therapie der Gram-negativen Escherichia-coli-Meningitis einen positiven Effekt hat. Für EPO konnte ein neuroprotektiver Effekt in den letzten Jahren in verschiedenen Modellen der akuten oder chronischen zerebralen Schädigung beschrieben werden. Positive Effekte fan…