Eine initiale Kalibrierung erhöht die Genauigkeit der nichtinvasiven Hirndruckbestimmung
M Weinhold, B Schmidt, M Kahlbaum, S May, R Steinmeier, JJ Schwarze, J Klingelhöfer · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Vor einiger Zeit wurde eine Methode zur Berechnung des Hirndrucks (ICP) aus dem arteriellen Blutdruck (ABP) und dem transkraniellen Dopplersignal der A. cerebri media (FV) vorgestellt. In der aktuellen Studie sollte überprüft werden, ob die Genauigkeit dieses nichtinvasiven Verfahrens durch eine einmalige individuelle Kalibrierung mittels implantierter Hirndrucksonde verbessert werden kann. Patienten und Methoden: Bei 13 Patienten mit schweren Schädel-Hirnverletzungen (Alter: 35–77 Jahre, mittl. Alter: 59 Jahre±13 Jahre; 8m, 5 w) wurden wiederholt jeweils die FV mittels 2MHZ Dopplersonde (TC64–2B) a…