Quantifikation des Untergangs von Motoneuronen bei demyelinisierenden Neuropathien: Retrograde Fluoreszenzmarkierung des N. ischiadicus in vivo an Tiermodellen der HMSN (IZKF Müns…
H Nattkämper, C Lohmann, P Young · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Primär demyelinisierende hereditäre Neuropathien sind gekennzeichnet durch eine Demyelinisierung von Nervenfasern und einen sekundären axonalen Verlust im peripheren Nervensystem. In welchem Umfang es zu einem Rückgang in der Anzahl von Motoneuronen (MN) kommt, ist bislang weitgehend unbekannt. Um die Dimension des sekundären axonalen Verlustes zu quantifizieren, wurden transgene Mausmodelle für demyelinisierende Neuropathien mit veränderter Gendosis für das periphere Myelin-Protein 22 (PMP22) eingesetzt. Mittels retrograder Fluoreszenzmarkierung des N. ischiadicus wurden die korrespondierenden MN im spinalen Vo…