Erhöhte Gefäßelastizität mesenterialer Widerstandsgefäße bei experimenteller Leberzirrhose
R Wiest, M Resch, S Fredersdorf, J Schölmerich, D Endemann · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Vasodilatation im Splanchnikusgebiet ist bei Leberzirrhose von entscheidender pathophysiologischer Bedeutung für die Entwicklung des hyperdynamischen zirkulatorischen Syndroms. Dieses Phänomen wurde bislang hauptsächlich auf eine deutliche Hyporeaktivität auf endogene Vasokonstriktoren zurückgeführt. Allerdings wurden diesbezüglich bislang die passiven mechanischen Wandeigenschaften der mesenterialen Arterien bei Leberzirrhose nicht berücksichtigt. Methodik: Bei Sprague Dawley Ratten wurde durch Inhalation von Tetrachlorkohlenstoff (3x/Woche) eine Leberzirrhose (LZ) mit Aszites induziert. Mesent…