Teratogenes Potential von Valproinsäure
W Paulus, S Schlömp, F Stoz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Obwohl seit Jahren auf teratogene Risiken einer antikonvulsiven Medikation mit Valproat hingewiesen wird, findet der Wirkstoff auch in der Psychiatrie zur Prophylaxe manisch-depressiver Psychosen bei Frauen im fertilen Alter zunehmend Anwendung. Die vorliegende Studie soll die Frage klären, inwieweit das Risiko für kongenitale Anomalien unter Medikation mit Valproinsäure im I. Trimenon erhöht ist. Methodik: Im Rahmen einer prospektiven Followup-Studie wurden von unserem nationalen Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum zwischen 1990 und 2007 220 Schwangerschaftsausgänge nach Valproatmedikation in…