Ernährung am Ende des Lebens – wieviel muss sein, wie wenig darf sein?
R Lenzen-Roßimlinghaus · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit kommt nicht nur eine zentrale biologische Funktion zu, sie erfüllt darüber hinaus eine wesentliche soziale, religiöse und symbolische Funktion. Neben der bedarfsgerechten Sicherung der Nährstoffzufuhr sind auch die Stabilisierung verschiedenster Körperfunktionen zur Aufrechterhaltung einer selbständigen Lebensgestaltung zentrale Ziele der Ernährungstherapie. Während im jungen Alter meistens Aspekte des möglichst langen Lebens in guter Gesundheit und Selbständigkeit im Zentrum der persönlichen Wünsche stehen, tritt am Ende des Lebens häufig für den betroffenen Menschen ein…