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Fehldiagnose Epilepsie beim Long-QT-Syndrom: Sollte bei jedem Anfall ein EKG abgeleitet werden?

L. Burghaus, W. Liu, C. Eggers, J. Müller-Ehmsen, G. R. Fink · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2010 · Heft 07 · S. 419-424

Dokument
974394
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
L. Burghaus, W. Liu, C. Eggers, J. Müller-Ehmsen, G. R. Fink
Ausgabe
Heft 07 / 2010
Jahrgang 78
Seiten
419-424
Erschienen: 2010-07-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Synkopen stellen eine wichtige und nicht selten schwierige Differenzialdiagnose von epileptischen Anfällen dar. Als eine mögliche Ursache für eine kardiale Synkope kommt ein Long-QT-Syndrom (LQTS) infrage. Als lebensbedrohlich sind bei dieser Erkrankung die Torsade-de-pointes-Tachykardien anzusehen, die zum Herzstillstand durch Kammerflimmern führen können. Vor allem, wenn zu Beginn der Erkrankung die Fehldiagnose Epilepsie gestellt wurde, dauert es meist mehrere Jahre, bis die Diagnose erkannt wird. Nicht selten fällt ein LQTS erst dann auf, wenn die Betroffenen aufgrund eines Herzstillstands re…

Schlagworte

Epilepsie Long-QT-Syndrom EKG epilepsy long QT syndrome ECG Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie