Prädiktorqualität des Injury Severity Score bei systematischem Einsatz der kraniellen Kernspintomografie
D. Woischneck, K. Lerch, T. Kapapa, M. Skalej, R. Firsching · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2010 · Heft 05 · S. 548-553
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung STUDIENZIEL: Der Abbreviated Injury Score (AIS) für den Kopf wird meist anhand der kraniellen Computertomografie (CT) kodiert. Er bestimmt in hohem Maße die prädiktive Potenz des Injury Severity Score (ISS). Die Studie untersucht, ob sich die Vorhersagekraft des ISS durch die Berücksichtigung von Daten der kraniellen Kernspintomografie (MRT) verbessern lässt. METHODE: Bei 167 Patienten, nach Unfall mindestens 24 Stunden im Koma, wurde innerhalb von 8 Tagen ein MRT durchgeführt. Alle wiesen im initialen CT eine intrakranielle Verletzung auf. 49 % hatten zudem extrakranielle Verletzungen erlitten.…