CareLit Fachartikel

Bayerische Präventionskampagne zum Schütteltrauma

U Nennstiel-Ratzel, G Hölsche, V Gantner, M Wildner · Das Gesundheitswesen · 2010 · Heft 03

Dokument
974699
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
U Nennstiel-Ratzel, G Hölsche, V Gantner, M Wildner
Ausgabe
Heft 03 / 2010
Seiten
–
Erschienen: 2010-03-19 00:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Pro Jahr werden in Deutschland ca. 120 Kleinkinder mit Verdacht auf ein Schütteltrauma (engl. shaken baby syndrome) in einem Krankenhaus behandelt [1]. Mit Schütteltrauma wird eine typische Verletzungskombination aus subduralen Hämatomen, meist ausgeprägten retinalen Einblutungen (nicht obligat) und oft schweren, prognostisch ungünstigen diffusen Hirnschäden [2] beschrieben, die nach heftigem Schütteln eines Säuglings auftritt. Täter sind nicht nur die Eltern, sondern häufig auch andere Personen, die den Säugling betreuen. So waren gemäß einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 1995 in 37% der Fälle der biologis…

Schlagworte

Das Gesundheitswesen