Radiolembolisation bei Lebertumoren: HCC, Metastasen oder beide?
K Wilhelm · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die transarterielle Radiolembolisation von Lebertumoren ist ein seit 2002 in Europa zugelassenes Verfahren zur radiologisch-nuklearmedizinischen Therapie fortgeschrittener Lebertumoren und Lebermetastasen. Dabei werden die Tumorzellen mittels radioaktiver Mikrosphären embolisiert, die mit dem Betastrahler Yttrium-90 beladen sind. Die Radiolembolisation kann prinzipiell zur Behandlung von primären Lebertumoren und bei Lebermetastasen unterschiedlicher Primärtumoren eingesetzt werden. Die häufigste Indikation stellen derzeit das hepatozelluläre Karzinom (HCC) sowie Metastasen Kolorektaler Karzinome dar. Die Leber…