DPP-4-Inhibition verbessert die Glukosehomöostase, reduziert jedoch nicht die Atheroskleroseentstehung in LDL-Rezeptor-defizienten Mäusen
K Rabe, M Becker, D Bureik, J Zugwurst, B Göke, KG Parhofer, UC Brödl, M Lehrke · Diabetologie und Stoffwechsel · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: DPP4-Inhibitoren sind eine neue Substanzklasse oraler Antidiabetika, die den Glukosemetabolismus über eine Verstärkung der Inkretin-abhängigen Insulinausschüttung verbessern. Diabetes mellitus stellt einen unabhängigen Risikofaktor für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen dar. Eine Behandlung mit dem GLP-1-Rezeptor-Agonisten Exenatide reduziert die Entstehung von Atherosklerose im Mausmodell. Entsprechend widmeten wir uns der Fragestellung, ob eine chronische DPP-4-Inhibition ebenfalls die Entstehung von Atherosklerose im Mausmodell reduziert. Methodik: LDL-Rezeptor-defiziente Mäuse (n=15 pr…