Bedeutung der Neuropharmakologie für die Neuroreha – Wirkung von Medikamenten auf Motivation und Lernen
Klaus Scheidtmann · neuroreha · 2010 · Heft 02 · S. 80-85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer Hirnschädigung können pharmakologische Interventionen den Prozess der Reorganisation und somit des Wiedererlernens verloren gegangener Funktionen positiv beeinflussen. Als effektiv und gleichzeitig sicher stellte sich dabei die Substanz Levodopa heraus, welche aus der Behandlung des Parkinson-Syndroms bekannt ist. Sowohl motorische, alltagsrelevante Fertigkeiten als auch neuropsychologische Symptome lassen sich durch enge zeitliche Abfolge der pharmakologischen Intervention mit anschließendem Training positiv beeinflussen. Dies gilt nicht nur für Patienten nach erworbener Hirnschädigun…