Praktische Erfahrungen in der Bestimmung von Mutationen des K-RAS-Gens als prädiktiver therapieentscheidender Faktor in metastasierten kolorektalen Karzinomen
W Hulla, T Kalchbrenner, R Gansrigler, A Radakovics, H Kirschner, M Klimpfinger · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das kolorektale Karzinom ist eine der wichtigsten Todesursachen durch Krebs. Neue therapeutische Ansätze, die zusammengenommen auf eine Sanierung der metastasierten Erkrankung abzielen, verbessern bei einem Teil der Patienten den Krankheitsverlauf durch eine Anti-EGFR-Therapie. Im EGFR-Signalweg spielt KRAS eine wichtige Rolle für die Regulation des Zellwachstums und der Onkogenese des kolorektalen Karzinoms. Bei mutiertem K-ras-Gen ist das KRAS-Protein immer aktiv. In Patienten mit mutiertem K-ras-Gen ist daher eine anti-EGFR Therapie wirkungslos. Mutationen des K-ras-Gens werden in rund 40% der kolorektalen Ka…