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Wird infantiler Botulismus wirklich nur durch Botulinustoxin verursacht? Ein Fallbericht

SC Weber, V Varnholt, E Eike, M Dorner, M Schülke, H Ringe · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06

Dokument
974984
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Pädiatrie
Autor:innen
SC Weber, V Varnholt, E Eike, M Dorner, M Schülke, H Ringe
Ausgabe
Heft 06 / 2010
Seiten
–
Erschienen: 2010-06-09 00:00:00
ISSN
0300-8630

Zusammenfassung

Einleitung: Der infantile Botulismus ist eine seltene Erkrankung (80–100 Fälle/Jahr USA). Im Gegensatz zum klassischen Botulismus erfolgt nicht die primäre Aufnahme des Toxins, sondern eine Besiedelung des noch unreifen Gastrointestinaltraktes durch Vegetativformen von Clostridium botulinum nach Aufnahme kontaminierter Nahrung (häufig Honig), jedoch auch durch Staub mit einer hieraus resultierenden Toxinbildung in vivo. Fallbericht: Ein drei Monate alter männlicher Säugling mit unauffälliger Familien- und Geburtsanamnese wurde nach unspezifischem Vorstadium unter der Verdachtsdiagnose Dehydratation in eine Berli…

Schlagworte

Klinische Pädiatrie