Therapierefraktäres Kreislaufversagen aufgrund einer Fetopathie durch Olmesartan
D Friedrich, S Apostolidou, K Reinshagen, T Schaible · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kasuistik: Die Geburt erfolgte in der 34+2SSW per Sectio (extern) bei pathologischem CTG und Oligo-hydrammnion, Geburtsgewicht 2510g. Die Mutter, eine 33-jährige GII, litt unter insulinabhängigem Gestationsdiabetes, präkonzeptionell bekannter Epilepsie und arterieller Hypertonie, deren Medikation während der gesamten Schwangerschaft bestehend aus Carbamazepin und Olmesartan nicht modifiziert wurde. Bei der U1 fielen eine Ossifikationsstörung der Schädelknochen, Ulnardeviation beider Arme, eine mäßiggradige Lungenhypoplasie und ein ausladendes Abdomen auf. Eine postpartale arterielle Hypotonie (MAD 20mmHg) wurde…