Spezifische osteologische Medikation nach Indexfrakturen – Applikationszeitpunkt – Präparatauswahl – Logistik
Andreas Roth, Andreas Kurth · Aktuelle Rheumatologie · 2026 · Heft 03 · S. 158-164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungWenn die spezifische medikamentöse Therapie nach einer osteoporotischen Fraktur zu spät beginnt, erhöht sich das Risiko für eine Folgefraktur. Begründet ist der verzögerte Einsatz einer adäquaten Osteoporosetherapie durch die Vorstellung, dass damit die Frakturheilung negativ beeinflusst wird. Inzwischen ist bekannt, dass die frühzeitige Gabe von Bisphosphonaten, Denosumab oder osteoanabolen Substanzen (Teriparatid, Romosozumab) keinen negativen Einfluss auf die Frakturheilung hat. Die Fortsetzung einer laufenden Therapie oder ein zeitnaher Beginn nach der Fraktur gilt inzwischen als sicher und wi…