Bei Verdacht auf Herzinsuffizienz: frühzeitig SGLT2i und MRA retten Leben
Johannes B. Dahm · Aktuelle Kardiologie · 2026 · Heft 03 · S. 172
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Einleitung einer Therapie bei Herzinsuffizienz (HI) zum Zeitpunkt des Nachweises eines erhöhten N-terminalen Pro-B-Typ-natriuretischen Peptids (NT-proBNP) bei Patienten mit Verdacht auf HI in der ambulanten Versorgung kann das Risiko frühzeitiger Komplikationen verringern. Ziel dieser Analyse war es, den potenziellen Nutzen einer frühzeitigen Therapie mit einem Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Inhibitor (SGLT2i) und/oder einem Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) bei Patienten mit Verdacht auf HI und einer bereits bestehenden, nicht HI-bedingten Behandlungsindikation abzuschätzen.