Häufige Haut-Nebenwirkungen von neuen onkologischen Medikamenten
I. Moll · Aktuelle Dermatologie · 2011 · Heft 12 · S. 451-457
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zielgerichtete Therapien, die an molekular definierten Strukturen von Signalwegen angreifen und diese dadurch unterbrechen, werden zunehmend mehr in onkologischen Therapien eingesetzt. Die derzeit verbreiteten Inhibitoren reagieren mit EGFR und Multikinasen, daneben findet Capecitabin eine breite Anwendung und künftig auch BRAF-Inhibitoren. Durch ihre Wirkungen auf normale Gewebe entstehen auch Nebenwirkungen an der Haut. EGFR-Inhibitoren verursachen bevorzugt stammbetonte, papulopustulöse Exantheme, Multikinase-Inhibitoren ebenfalls, wenn auch geringer. Capecitabin verursacht das Hand-Fuß-Syndro…