Autologe Brustrekonstruktion mit dem TRAM-Lappen – eine veraltete Technik?
M Rezai, M Darsow, P Kern, S Krämer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2010 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der gestielte TRAM-Lappen ist nach ablativer Therapie oder großen Resektionsvolumina bei Ablehnung oder fehlender Möglichkeit alloplastischer Rekonstruktion, z.B. nach Radiatio, ein sicheres Verfahren zur autologen Brustrekonstruktion. Dem TRAM-Lappen wird gegenüber den mikrochirurgischen Verfahren vor allem eine erhöhte Hernienrate zur Last gelegt, die als Hauptpunkt der Operationsmorbidität angesehen wird. Während in einem Zentrum der Maximalversorgung die Lappenverlustrate des gestielten TRAM-Lappens (Frühmorbidität) praktisch Null ist, ist die Erfassung der Hernienrate an eine systematische Erfassung der Spä…