Zentrale Sehstörungen – Begriffsbestimmung und ätiologische Zuordnung
J Schroeter · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2010 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Unklare Sehbeschwerden, die sich nicht einfach einem okulären Krankheitsbild zuordnen lassen, sind ein häufiger Vorstellungsgrund in der neuroophthalmologischen Sprechstunde. Differenzialdiagnostisch kommt hierbei nicht selten eine zentrale Sehstörung in Frage. Methoden: Typische Charakteristika verschiedener zentraler Sehstörungen und ihre Differenzialdiagnosen werden vorgestellt und das diagnostische Vorgehen beschrieben. Schlussfolgerung: Insbesondere die Anamnese und eine umfassende Ausschlussdiagnostik, u.a. mittels elektrophysiologischer Untersuchungen, erlauben die Diagnose einer zentralen Se…