Kardiale Bildgebung bei peripartaler Kardiomyopathie: Evaluation eines umfassenden MR-Untersuchungsprotokolls
DM Renz, R Röttgen, D Habedank, M Wagner, J Böttcher, A Pfeil, R Dietz, B Hamm, DE Kivelitz, T Elgeti · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Die peripartale Kardiomyopathie (PPCM) ist eine seltene, potenziell lebensgefährliche Erkrankung unklarer Genese, die bei primär gesunden Frauen im letzten Monat der Schwangerschaft oder bis fünf Monate postpartum auftritt. Das Ziel dieser Studie war, ein umfassendes MR-Untersuchungsprotokoll bei Frauen mit PPCM zu evaluieren. Methode: Das standardisierte MR-Protokoll (1,5 T) umfasste SSFP-Cine-Sequenzen zur Volumenberechnung und Funktionsdiagnostik des rechten und linken Ventrikels, T2- und T1-gewichtete Bildgebung zur Gewebecharakterisierung (myokardiales Ödem, frühes relatives Enhancement RE) sowie Lat…