Aktuelle Entwicklungen zu Diagnose und Therapie des Morbus Wilson
Uta Merle · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2026 · Heft 12 · S. 600-605
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was ist neu? Pathophysiologie und Genetik des Morbus Wilson Genetische Populationsstudien, die auf der Trägerfrequenz von ATP7B-Mutationen basieren, schätzen die Prävalenz des Morbus Wilson oft höher ein als die auf klinischen Patientenregistern basierenden Annahmen. Basierend auf einer aktuellen Studie sind manche Mutationen mit einem milderen Krankheitsbild und geringerer Penetranz verbunden. Basierend auf der aktuellen Literatur gibt es somit Hinweise auf eine gewisse Genotyp-Phänotyp-Assoziation. Diagnosestellung Die Einführung des „Relative Exchangeable Copper“ (REC) als diagnostischer Parameter für einen M…