CareLit Fachartikel

Homo Ludens. Philosophische und anthropologische Aspekte des Spiels

M Poltrum · Suchttherapie · 2011 · Heft 08

Dokument
977372
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
M Poltrum
Ausgabe
Heft 08 / 2011
Seiten
–
Erschienen: 2011-08-22 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

In Schillers berühmten Satz, „der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ (1795), spricht sich die Grunderfahrung des Homo Ludens aus. Das Spiel, so lässt sich aus antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Spieltheorien entnehmen, stellt eine ganz besondere Weise der Weltaneignung dar. Ein Spiel funktioniert nur dann wenn die Spieler das spielende Tun radikal ernst nehmen (H.G. Gadamer 1960), und es im Spiel zu einer guten Selbstvergessenheit und Selbsttranszendenz kommt. Diesem im Spiel immer schon angelegten Ernst, der von J. Huizinga (1939) als „heiliger Ernst“ charakterisiert wird, verdanken wir letz…

Schlagworte

Anthropologie Philosophie Spiel Spielsucht Berlin Denken Suchttherapie