CareLit Fachartikel

Erfahrene soziale Diskriminierung bei Opiatabhängigen spiegelt sich in der Neurochemie des anterioren cingulären Cortex wider

U Frischknecht, D Hermann, M Hoerst, F Kiefer, K Mann, G Ende · Suchttherapie · 2011 · Heft 08

Dokument
977375
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
U Frischknecht, D Hermann, M Hoerst, F Kiefer, K Mann, G Ende
Ausgabe
Heft 08 / 2011
Seiten
–
Erschienen: 2011-08-22 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Hintergrund: Diskriminierung und Stigmatisierung Drogenabhängiger wird häufig als Hindernis für gesundheitsförderndes Verhalten diskutiert. Wie dies neurobiologisch zu erklären ist, ist unklar. In den experimentellen Neurowissenschaften konnte gezeigt werden, dass sozialer Ausschluss als eine Form von Stigmatisierung im anterioren cingulären Cortex (ACC) verarbeitet wird. Eine chronische Form des sozialen Ausschlusses, die einen Aspekt sozialer Stigmatisierung darstellt, könnte daher mit veränderter neuronaler Plastizität bei Drogenabhängigen einhergehen und sich in verändertem Neurometabolismus niederschlagen u…

Schlagworte

Neurochemie Opiatabhängigkeit Substitution soziale Diskriminierung Stigmatisierung Verhalten Sozialer Könnte Beeinträchtigen Gesundheitsrelevantes Wurden Assoziiert Deutet Diskriminierungserleben Untersuchung Diskriminierung