The “PIP scandal” – Complications in Breast Implants of Inferior Quality: State of Knowledge, Official Recommendations and Case Report
F. M. Lampert, M. Schwarz, S. Grabin, G. B. Stark · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 03 · S. 243-246
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund unzulässig hoher Rupturraten von Brustimplantaten des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) nahm die französische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte (Afssaps) diese Produkte im März 2010 aus dem Handel. Laboruntersuchungen bestätigten die Verwendung von minderwertigem Silikonmaterial für Hülle und Füllung der Implantate, eine akute Toxizität oder Mutagenität konnte bisher nicht nachgewiesen werden, jedoch sind mittlerweile (12/2011) bei insgesamt 20 Trägerinnen von PIP-Implantaten Krebserkrankungen aufgetreten. Anhand eines klinischen Falles sollen hier die aktuellen Em…