Die Geschichte der Homöopathie in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR
N.N. · Zeitschrift für Klassische Homöopathie · 2012 · Heft 01 · S. 36-42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bislang war die Homöopathie in der DDR ein unbeschriebenes Blatt, galt als verboten. Ihre akademischen Gegner bestimmten die ablehnende Haltung des Staates gegenüber der Homöopathie. Als individualisierende Methode widersprach sie den DDR-immanenten Bestrebungen nach Kontrolle und Beeinflussbarkeit menschlicher Entwicklung. Dem entgegen stand ihre historisch bedingte Verankerung in der Bevölkerung. Homöopathen wirkten solange wie möglich, die homöopathische Selbst- und Laienbehandlung gewann an Bedeutung. Die Annahme, infolge der staatlich betriebenen Gesundheitsaufklärung der Bevölkerung werde s…