Radioiodtherapie beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom
N.N. · Der Nuklearmediziner · 2012 · Heft 01 · S. 43-52
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Radioiodtherapie des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms hat eine 70-jährige Tradition. Sie wird sehr gut toleriert, ist nebenwirkungsarm und trägt einen substanziellen Anteil zur guten Prognose der Erkrankung bei. An den Grundprinzipien der Therapie hat sich nichts geändert. Voraussetzung für den Erfolg ist die gute Aufnahme des Iods in die Schilddrüsenkarzinomzelle und die möglichst lange Retention. In den letzten Jahren sind verschiedene Innovationen zu verzeichnen. Die für die Iodaufnahme für erforderlich gehaltene TSH-Stimulation ist seit einigen Jahren auch mittels rhTSH-Injektionen m…