Diagnostik und Basistherapie der Myasthenie
G Stoll · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Myasthenia gravis (MG) ist mit 1–2 Neuerkrankungen/100.000 im Jahr eine relativ seltene Erkrankung und wird deshalb recht häufig erst mit Latenz zur klinischen Erstmanifestation diagnostiziert. Der MG liegt eine Störung der neuromuskulären Übertragung zugrunde, bei der es zu einer belastungsabhängigen Muskelschwäche kommt. MG-Patienten können in unterschiedlicher Kombination und Ausprägung eine Ptosis (ein –oder beidseitig), Doppelbilder, Schluck-, Kau- und Sprechstörungen, sowie eine Schwäche der Körpermuskulatur bis hin zur Ateminsuffizienz aufweisen. Differentialdiagnostisch kennzeichnend ist weniger die…