Kopfimpulstest und DVA–was, wann, warum?
SCA Hegemann · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Kopfimpulstest (KIT) hat sich in der Neurootologie als wichtiger klinischer Test weltweit durchgesetzt. Ein Problem ist aber die Dokumentation der Untersuchungen in der klinischen Praxis. Eine apparative Messung war bis vor kurzem nur mittels der Magnetokulographie (MOG) möglich, die für die Praxis aber viel zu kompliziert und teuer ist. Da der KIT die Stabilisierung der Augen im Raum, also auf einem Sehziel untersucht, kann man auch den Visus in Ruhe und während Kopfbewegungen prüfen und so den Visusverlust bei Kopfbewegungen messen. Daraus haben sich Testverfahren entwickelt, die als „Dynamic Visual Acuity…