ÜBERSICHTSARBEIT - Geänderte Indikationen zur Harnableitung -Teil 6 der Serie zum Harnblasenkarzinom
Hautmann, R.E.; Stenzl, A.; Studer, U.E.; Volkmer, B.G. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2007 · Heft 4 · S. 925 bis 930
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Beratung von Patienten, denen eine Harnableitung bevorsteht, soll die größte Sicherheit für die Tumorkontrolle und die wenigsten Komplikationen gewährleisten. Die Lebensqualität soll möglichst erhalten bleiben. Methoden: Diskussion einer selektiven Literatur-auswahl, Ergebnisse: Von allen Harnableitungsverfahren kommt die Neoblase dem präoperativen Zustand am nächsten. Bei 40 % der Patienten ist die Anlage einer Neoblase aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Für 30% der Patienten bleibt ein Conduit die bewährte Harnableitungsmethode. Die kontinente Harnableitung mit katheterisierbarem Stoma wird bei 10 %…