Anwendung der EKT bei pharmakoresistenter Schizophrenie
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2012 · Heft 09 · S. 501-511
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) hat seit ihrer Einführung in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihren Stellenwert als effektives und evidenzbasiertes somatisches Therapieverfahren in der Behandlung affektiver und schizophrener Störungen behaupten können. Im Vergleich zu den affektiven Erkrankungen wird die EKT bei Schizophrenie in den westlichen Industrienationen deutlich seltener eingesetzt. Entsprechend ist die Studienlage zur Wirksamkeit und Verträglichkeit sowie zu den Stimulationsparametern des Verfahrens unter dieser Indikation als vergleichsweise unbefriedigend anzusehen. Er…