Therapie des shuntassoziierten Stealsyndroms IV – Die DRIL-Operation
Gerhard Krönung · Dialyse aktuell · 2012 · Heft 04 · S. 243-246
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die shunterhaltende Therapie des Stealsyndroms beim Normo-Flow-Shunt ist die Proximalisierung des arteriellen Lecks ohne Erhöhung des Shuntflusses. Dies kann durch Proximalisierung des arteriellen Lecks mit autologem/alloplastischem Bypass, evtl. mit Kaliberkorrektur (Banding etc.), auf der Shuntseite erreicht werden. Die technisch aufwendigere DRIL-Prozedur bietet hämodynamisch keine Vorteile, hat aber den Nachteil einer gravierenden Läsion des Körperkompartments (Ligatur der anastomosierten Arteria brachialis). Wir favorisieren daher grundsätzlich die ”einfache“ Proximalisierung.